BURG KÖNIG HEINRICHS VOGELHERD
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Allgemeine Informationen
Lage Die Unterburg bildet ein Oval von 220 auf 122m. Im Westen wurde wohl nur wenig Später die fast kreisrunde Oberburg (Durchmesser 97m) eingefügt.

Die Befestigung der Unterburg bestand aus einer Trockenmauer mit Wallhinterschüttung, in die mächtige Packungen liegender Hölzer als Unterbau eingebracht waren. Davor war ein in die Hangböschung ein Graben eingetieft (Bild2). Später erhielt die Südflanke zur Verstärkung eine in Gipsmörtel gesetzte Bundsandsteinmauer.

Die Oberburg war durch eine mit Gips gemörtelte Mauer von 1,8 bis 2 m Stärke befestigt. Im Westen und Osten der Oberburg öffneten sich zwei Zangentore. Das westliche Tor ist 4 bis 7 m breit und 8,5m lang, das östliche Tor zur Unterburg hin ist ca. 5 m breit und 15m lang.
Nutzung keine
Bau/Zustand Grundmauern
Typologie Höhenburg
Sehenswert
  • Zangentor
Bewertung -
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°36'29.3"N 10°18'48.3"E
Höhe: ca. 260 m ü. NN
Topografische Karte/n
Burg König Heinrichs Vogelherd bei OpenTopoMap
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Die Autobahn A 7 in Göttingen verlassen und der Bundesstraße 27 für ca. 35km in östlicher Richtung folgen bis zur Stadt Herzberg am Harz. Dort auf die Landstraße 530/Herzberger Straße fahren und dieser bis Pöhlde folgen. Direkt am Ortsausgang am Waldrand parken. Von hier den Wanderweg zur Grillhütte nehmen, der direkt in 10 Minuten zur Burg führt.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Die Burg ist über gut ausgebaute, breite und geschotterte Wanderwege zu erreichen. Der Weg führt direkt durch die Unterburg hindurch (s. Grundriss).
Öffnungszeiten
Jederzeit frei zugänglich
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
keine Einschränkungen
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss

Quelle: Hinweistafel an der Burg
Historie
Pöhlde ist einer der wichtigsten Stätten früher deutscher Geschichte. Unterhalb der Wallburg lag der seit 927 bezeugte Hof der Liudolfinger, die seit 919 mit Heinrich I. den ersten deutschen König stellten. Auf ihn geht auch der Name der Burganlage zurück, denn der Sage nach erhielt er hier beim Vogelfang die Nachricht seiner Wahl zum deutschen König. Die Burg selbst wird nur einmal 929 erwähnt.

Nördlich der heutigen Kirche entwickelte sich im 10. Jahrhundert eine Königspfalz mit Kloster. Als Kloster und Pfalz ihren Aufschwung erlebten, wurde die Burg bedeutungslos.

1934,1951,1955 und 1974 fanden Ausgrabungen statt die nur wenig Funde zu Tage förderten.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente und Hinweistafel an der Burg.
Literatur
  • Sternal, Bernd; Berg, Lisa; Braun, Wolfgang - Burgen und Schlösser der Harzregion. Band 1 | Norderstedt, 2010 | S. 90 ff
  • Stolberg, Friedrich - Befestigungsanlagen im und am Harz: Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit | Hildesheim, 1983 | S. 331, Nr. 369
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