BURG WALDECK (RHEINGAU)
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Allgemeine Informationen
Die Burg Waldeck liegt am rechten Ufer 40m über dem Tiefenbachtal auf einen steilen Berg, etwa eine halbe Stunde talabwärts von der Sauerburg.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°04'33.6"N 7°49'10.5"E
Höhe: 230 m ü. NN
Topografische Karte/n
Burg Waldeck auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
-
Anfahrt mit dem PKW
Von Lorche nach Sauerthal. Die Burg liegt auf dem halben Weg nach Sauerthal.

Parkplatzmöglichkeit: GPS 50.081570, 7.820819
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A
Öffnungszeiten
ohne Beschränkung
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss
Quelle: Biller, Thomas - Burgen im Taunus und im Rheingau | Regensburg, 2008.
überarbeitet von S. Domke, 2019
Historie
1120 Ein Conradus de Waltekke wird erwähnt.

Im 14.Jahrhundert müssen der reichzahlige Geschlechtszweig in räumliches bedrängten Verhältnissen auf der nicht altzugroßen Ganerbenburg gesessen haben.

1333 19 der Ganerbengemeinschaft beschliessen eine gemeinschaftliche Abgabe von fünf Mark zu Nutzen ihrer Burg.

September 1333 sind es sogar 22, die sich nach dem von den Voreltern überkommenen Herkommen dahin einigen, dass kein Ganerbe von Waldeck seinen Anteil einem „uzerben" höher als um drei Pfennige und „eynen hundes dreg" verkaufen soll.

1337 gelobten sie dem Erzbischof Balduin von Trier, von ihrer Burg aus dem Stift Trier und dessen Eingesessene nicht zu schädigen, vorbehaltlich der Rechte des Erzbischofs von Mainz, von dem das Haus zu Lehen rührt.

Dem Rheinpfalzgrafen scheinen die Waldecker dagegen recht unbequeme Nachbarn gewesen zu sein, da dieser, um sie im Schach zu halten, die mächtige Sauerburg in ihrer nächsten Nachbarschaft erbaut. 1476 wird der Burg und ihrer Ganerbschaft zum letztenmal gedacht.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Knappe, Rudolf - Mittelalterliche Burgen in Hessen | Gudensberg 2000
  • Luthmer, Ferdinand - Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirkes Wiesbaden. Band 5 | Frankfurt a.M., 1914
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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